Eindeutige Untersuchungsergebnisse: Korruptionsversuch war Einzelfall

15.02.2007

Die unabhängige Untersuchung bei NUKEM durch renommierte Anwaltskanzleien aus Deutschland, der Ukraine und den USA unter Mitwirkung eines auf derartige Ermittlungen spezialisierten internationalen Beratungsunternehmens ist zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Die Korruptionsvorwürfe, die im Oktober 2006 in der Ukraine erhoben wurden, sind auf ein individuelles Fehlverhalten eines einzelnen Mitarbeiters zurückzuführen. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden kürzlich Vertretern relevanter Organisationen vorgestellt.

Im Rahmen der Untersuchung, die unter Führung der amerikanischen Anwaltssozietät Goodwin Procter durchgeführt wurde und mehrere Monate in Anspruch nahm, wurden weit über 10.000 Dokumente in Papier- und Dateiform, darunter sämtliche Projektakten sowie Korrespondenz und Aufzeichnungen, geprüft. Dazu befragten die Juristen mehr als 20 Personen, darunter insbesondere Mitarbeiter aus dem Projektteam sowie die Vorgesetzten des betroffenen Ex-Mitarbeiters.

Das Ergebnis der Untersuchung spricht für NUKEM: Die Anwälte stellten fest, dass das Unternehmen keinerlei Korruptionsversuche gedeckt oder gar in Auftrag gegeben hat und dass vor dem Bekanntwerden der Vorwürfe im Oktober 2006 niemand im Unternehmen Kenntnis von dem Korruptionsversuch hatte. Weiter wurde festgestellt, dass tatsächlich keinerlei Bestechungszahlungen oder sonstige Vorteile geleistet wurden und dass abgesehen von diesem Einzelfall keine Anzeichen für Korruptionsversuche durch NUKEM-Mitarbeiter, sei es in der Ukraine, in Deutschland oder anderswo, bestehen. 

NUKEM war Anfang Oktober 2006 von Korruptionsvorwürfen überrascht worden. Damals veröffentlichte ein ukrainischer Fernsehsender ein mit versteckter Kamera aufgezeichnetes Gespräch zwischen einem NUKEM-Mitarbeiter und dem Direktor des Kernkraftwerks Tschernobyl. In diesem Gespräch, das etwa ein Jahr vor der Ausstrahlung stattgefunden hatte, wurden dem Kernkraftwerksdirektor offensichtlich persönliche Vorteile versprochen. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe hatte NUKEM sich von dem betreffenden Mitarbeiter getrennt.


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