Mit dem Kamin verschwindet der letzte weithin sichtbare Teil des VAK

31.07.2007

Am 31. Juli wurde der 53 Meter hohe Fortluftkamin des VAK demontiert. Damit ist auch der letzte weithin sichtbare Teil des ehemaligen Versuchsatomkraftwerks Kahl verschwunden und auf dem Kraftwerksgelände stehen nun noch das Aufbereitungsgebäude, die Mehrzweckhalle sowie diverse Bürogebäude.

Der 53 Meter hohe, aus Metall bestehende Fortluftkamin wurde in zwei Teilen abgehoben und waagerecht auf dem Kraftwerksgelände abgelegt. In den nächsten Tagen erfolgt die Zerlegung des Kamins in Einzelteile.

Mit der Demontage des Kamins ist ein weiterer Schritt im Rahmen des Rückbaus des Standortes zur „Grünen Wiese“ vollzogen, nachdem im Jahr 2005 die Betonhülle des Reaktorgebäudes und im Jahr 2006 der Reaktorsicherheitsbehälter demontiert worden waren. Mit der Entlassung des Standortes aus dem Geltungsbereich des Atomgesetzes rechnet NUKEM, die 2001 die Verantwortung für den Rückbau des VAK übernommen hatte,  für das kommende Jahr.


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