Rückbau des VAK nähert sich dem Ende

08.06.2005

  • Außenhülle des Reaktorgebäudes wird demontiert

Ende Juni beginnt RWE NUKEM, als Generalunternehmer verantwortlich für den Rückbau des stillgelegten Versuchsatomkraftwerks Kahl (VAK), mit der stückweisen Zerlegung und Demontage der Betonaußenhülle des VAK Reaktorgebäudes. Die Endphase der Rückbauarbeiten des VAK auf dem Weg hin zur "grünen Wiese" wird damit eingeleitet.

Im Zuge der Abrissarbeiten wird die charakteristische gelbe Außenhülle der Reaktorkuppel verschwinden. Durch die Arbeiten an der Kuppel wird die unter der Betonhülle liegende schwarze Bitumenschicht, welche die Stahlhülle des Reaktorgebäudes bedeckt, zum Vorschein kommen und für eine neue Farbansicht des Reaktorgebäudes sorgen.

Erste wahrnehmbare Veränderung am Kraftwerksgelände wird das Stellen eines weithin sichtbaren Krans (500 t Hubkraft) zur Demontage sein. Die Betonhülle wird in ca. 50 t schwere und ca. 4m x 6m große Betonsegmente zerlegt, die anschließend mit Hilfe des Krans vom Reaktorgebäude abgehoben werden.

Die demontierten Betonsegmente eignen sich nach der Zerkleinerung zum Recycling im konventionellen Wertstoffkreislauf. Das zerkleinerte Material verbleibt bis zum Abschluss der Demontagearbeiten am Reaktorgebäude auf dem VAK-Gelände.

Im Jahr 1961 wurde im VAK der erste Strom aus Kernenergie zur Einspeisung in das deutsche Stromnetz erzeugt. 1985 wurde das Versuchsatomkraftwerk stillgelegt. RWE NUKEM übernahm 2001 als Geschäftsbesorger und Generalunternehmer die Verantwortung für den Rückbau.


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