RWE NUKEM liefert Verdampferanlage für Kernkraftwerk Kola

28.11.2003

  • Erster umfassender Flüssigabfall-Behandlungskomplex in einem russischen Kernkraftwerk
  • Finanziert durch TACIS-Programm

Die RWE NUKEM GmbH, Alzenau, kann einen weiteren Auftrag des russischen Kernkraftwerks Kola verzeichnen: Das Unternehmen wird eine Verdampferanlage für flüssige radioaktive Abfälle liefern.
Als erstes Projekt seiner Art in Russland entsteht zur Zeit am Kernkraftwerk Kola ein umfassender Komplex zur Behandlung von flüssigen radioaktiven Abfällen. Der von RWE NUKEM gelieferte Verdampfer bildet einen wesentlichen Bestandteil der hier geplanten Abfallkonditionierung. Die flüssigen Betriebsabfälle des Kraftwerks werden im vollautomatischen Betrieb aufkonzentriert. Zum Einsatz kommt russische Verfahrenstechnik, eine enge Kooperation mit russischen Partnern bei der Planung und Herstellung ist vorgesehen. Das Projekt, das im Rahmen des Unterstützungsprogramm der EU für die Länder der ehemaligen Sowjetunion TACIS finanziert wird, soll in 19 Monaten abgeschlossen sein.
Auch für zwei Entnahmeanlagen zur Tankentleerung im Rahmen des Abfallbehandlungskomplexes zeichnet RWE NUKEM verantwortlich. Diesen Auftrag erhielt das Unternehmen im Juni dieses Jahres.
Außerdem hatte RWE NUKEM im April 2003 ein Projekt zur Ertüchtigung einer bestehenden Verbrennungsanlage in Kola abgeschlossen und eine moderne Rauchgasreinigungsanlage installiert.
Das Kernkraftwerk Kola liegt auf der gleichnamigen Halbinsel in der Nähe von Murmansk. Vier Druckwasserreaktoren des Typs WWER-440 sind hier in Betrieb.


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